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25.10.2017

Helicobacter pylori: Von Anfang an hochvariabel

Das ebenso weit verbreitete wie gefährliche Bakterium Helicobacter pylori verändert im menschlichen Wirt vom Moment der ersten Infektion an laufend seine Gene - für die Impfstoffentwicklung eine große Herausforderung.

Das Bakterium Helicobacter pylori verursacht eine der häufigsten Infektionen beim Menschen. Erkrankungen wie eine Magenschleimhautentzündung und Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre sind die Folge. Schlimmstenfalls entwickelt sich Magenkrebs. Ein besonderes Merkmal von Helicobacter ist seine genetische Vielfalt: Es verändert seine Gene im Laufe einer Infektion. Prof. Dr. med. Sebastian Suerbaum zeigt nun in einer neuen Studie, dass Helicobacter pylori bereits am Anfang einer Infektion eine hohe genetische Variabilität aufweist, aber nicht schneller mutiert als im späteren Verlauf. Die Ergebnisse sind aktuell in der Fachpublikation Gastroenterology veröffentlicht.

Pressemitteilung der Ludwig-Maximilians-Universität München

Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF)