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Einweihung des neuen Gebäudes MaxP3

MaxP3 – Max von Pettenkofer Institut – Diagnostik und translationale Forschung Medizinische Mikrobiologie und Virologie

Am 10. Juni 2026 wurde der Neubau (MaxP3) für die Diagnostik und translationale Forschung in Großhadern offiziell eingeweiht. Bei der feierlichen Eröffnung begleiteten unter anderem LMU-Präsident Prof. Matthias Tschöp, Wissenschaftsminister Markus Blume und Bauminister Christian Bernreiter die symbolische Schlüsselübergabe an MvPI-Vorstand und Lehrstuhlinhaber Prof. Sebastian Suerbaum.

LMU-Präsident Professor Matthias H. Tschöp, Professor Sebastian Suerbaum, Lehrstuhl für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Max von Pettenkofer-Institut der LMU, Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume, Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, Thomas Jenkel, Amtsleiter des Staatlichen Bauamtes München (v.r.) Foto: LMU

Das neue Gebäude MaxP3 ist das dritte, das für das Max von Pettenkofer-Institut gebaut wurde, nach dem ursprünglichen „Hygienischen Institut“ Pettenkofers von 1879, das im 2. Weltkrieg zerstört wurde und dem jetzigen Stammhaus in der Pettenkoferstrasse 9a, dessen Einweihung allerdings auch schon 65 Jahre zurückliegt. Im neuen Gebäude finden die diagnostischen Laboratorien von Mikrobiologie und Virologie des Max von Pettenkofer-Instituts eine neue gemeinsame Heimat, nach Jahrzehnten, in denen sie auf Liegenschaften in der Innenstadt und in Großhadern verteilt waren. Hier finden die ca. 70 Mitarbeitenden optimale Arbeitsbedingungen vor, können die Ergebnisse unmittelbar miteinander besprechen und gemeinsam an die Kliniker kommunizieren.

Vorderansicht des neuen Gebäudes MaxP3 (von der Marchioninistraße aus gesehen) Foto: LMU

Die „Location“ des Gebäudes direkt neben dem Klinikum ist für das Projekt von großer Bedeutung. Die Proben aus den OPs und von den Intensivstationen erreichen das MaxP3 durch eine moderne Rohrpostanlage in Minuten. Die unmittelbare Nähe vereinfacht die direkte persönliche Kommunikation der Befunde im Rahmen von klinisch-mikrobiologischen Visiten oder der Arbeit im ABS-Team. Die Nachbarschaft zu den Forschungslaboren im Klinikum ebenso wie zum Genzentrum, zum BMC und weiteren Forschungsbauten bietet für unsere translationale Forschung beste Rahmenbedingungen.

Ein Herzstück des MaxP3 ist ein 150 qm großer Laborraum, der um eine moderne bakteriologische Laborstraße herum geplant wurde.

Wissenschaftsminister Blume, Universitätspräsident Tschöp, Bauminister Bernreiter und MvPI Vorstand Professor Suerbaum im neu eröffneten MaxP3 (v.l.) Foto: LMU
Link zum Newsbeitrag der LMU:
https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/lmu-eroeffnet-neues-gebaeude-fuer-diagnostik-und-translationale-forschung-ee371f50.html